Samstag, 12. Januar 2019

Widerlegung der Vaterschaft

Die Behauptung eines Mannes, der Vater eines Kindes zu sein, kann nur durch einen Vaterschaftstest bewiesen werden. Der Vaterschaftstest ist jedoch eine genetische Untersuchung und sagt folglich nur etwas über die vorgelegten Gene aus. Der Befund über die (molekularen) Gene ist auch gleichbedeutend mit dem Befund über die (menschliche) Vaterschaft. Es geht sogar soweit, dass der Vater nicht der Vater durch sich ist, sondern aus den Genen erfolgt.

Dieser Zusammenhang wird gesellschaftsweit für eine unumstößliche Wahrheit gehalten und wird auch so von der Wissenschaft propagiert. Eine Diskussion findet darüber gar nicht erst statt.

Der Vaterschaftstest verweißt nicht mehr auf den theoretischen Hintergrund der geschlechtlichen Fortpflanzung des Menschen, welcher allerdings dazu geführt hat, dass der genetische Test als Vaterschaftstest gilt.

Diejenigen Individuen, die so etwas intuitiv oder gar bewußt für kompletten Blödsinn halten, sind Rufer in der Wüste und werden für Spinner gehalten.

Wer den Vater widerlegen will, muss aufgrund der oben genannten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Verhältnisse, stattdessen den theoretischen Ansatz der geschlechtlichen Fortpflanzung in Gänze widerlegen. Ich zumindest gehe davon aus, aufgrund dieses eigenartigen gesellschaftlichen Glaubensverhältnis an die Vaterschaft.

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