Samstag, 17. November 2018

Zusammenfassung

Georg Reischel

33142 Büren


Die Gene werden gar nicht weiter gegeben und sie sind auch keine Erbinformationen. Der Mensch pflanzt sich nicht fort und er vererbt seinen Kindern auch nicht die Merkmale seiner selbst. Das Spermium befruchtet keine Eizelle und der Mann zeugt auch kein Kind. Die Frau wird nicht von einem Mann schwanger und es ist auch nicht sein Kind, mit dem sie schwanger ist.

Zelltheorie

Die Zelltheorie ist eine der fundamentalen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Biologie. Sie besagt, dass alle Pflanzen und Tiere sowie ihre Organe, so vielgestaltig sie auch sein mögen, stets aus Zellen zusammengesetzt sind.
Diese Theorie zeitigte weitreichende Schlüsse: Wachstum ist ein Prozess, bei dem immer mehr Zellen gebildet werden, die stets wieder aus Zellen entstehen. Auch bei der Fortpflanzung spielt die Zelle die wesentliche Rolle. Neue Individuen entstehen stets aus lebenden Zellen durch Zellteilung, niemals kann eine Urzeugung, also die Entstehung von Zellen aus totem Material, beobachtet werden.
Die Erkenntnisse der Zelltheorie führten schließlich zu einem Grundsatz der Biologie, der in lateinischer Sprache so formuliert wurde: omnis cellula e cellula (jede Zelle entsteht aus einer Zelle).
Die heute allgemein akzeptierten Aussagen der Zelltheorie besagen:
  • Alle Organismen bestehen aus einer oder mehreren Zellen.
  • Zellen entstehen stets aus anderen Zellen durch Zellteilung.
  • Alle Zellen sind in ihrem Grundbauplan und biochemisch im Wesentlichen gleich aufgebaut.
  • Die Zelle ist die grundlegende Einheit für die Struktur und Funktion der Organismen.
  • Der grundlegende Metabolismus findet innerhalb der Zellen statt.
  • Genetisches Material und Erbinformationen werden bei der Zellteilung weitergegeben.


Ungereimtheiten und Widersprüche


Weitergabe der Gene

Die Gene befinden sich in einer Zelle und werden von ihr nur dann weitergegeben, wenn sie sich teilt. Das heißt, dass die Gene ausschließlich von Zelle zu Zelle weiter gegeben werden. Dieses passiert jedoch in Form einer Teilung und nicht in der Form einer Weitergabe, zumal bei der Zellteilung alle Bestandteile einer Zelle weiter gegeben werden und eben nicht nur die Gene.
Die Gene werden, entgegen der naturwissenschaftlichen Behauptung, gar nicht weiter gegeben.

Zytoplasma (aktuelle genetische Wirkung)

Die Inhalte des Zytoplasmas der Zelle sind für die je aktuellen Wirkungen der Zelle zuständig, während die Gene im DNA Molekül erst abgelesen werden müssen, ehe sie zellulär wirken können. Von den je aktuellen Wirkungen der Zelle hängen auch alle genetischen Vorgänge ab.

Genprodukte des Zytoplasmas

Der Inhalt des Zytoplasmas der Eizelle besteht aus den Genprodukten des weiblichen diploiden Genoms und stammt nicht von den fortgepflanzten Genen von Frau und Mann ab. Von diesem Zytoplasma gehen die ersten Wirkungen aus und nicht von den fortgepflanzten haploiden Chromosomensätzen.

Vier bis acht Zellstadium

Die fortgepflanzten Gene von Frau und Mann beginnen mit ihrer Wirkung erst im 4 - 8 Zellstadium des Embryos. Ca. drei Tage lang wirken allein die maternalen Genprodukte des Zytoplasmas der Eizelle.

Keimzelle, Zygote

Die Keimzelle wird als haploide Zelle definiert und die Zygote als diploide Zelle. Die Eizelle ist jedoch keine haploide Zelle, da sie erst bei ihrer Befruchtung die zweite Reifeteilung beendet und bis dahin zweifach haploid ist. Und die Zygote wird erst nach 24 Stunden diploid, wobei es sich um zwei diploide Genome handelt, da die zwei haploiden Chromosomensätze getrennt voneinander repliziert werden. Erst die beiden Tochterzellen der Zygote sind diploide Zellen.

Zweifache Rekombination

Der haploide Chromosomensatz von Eizelle und Spermium ist zweifach rekombiniert, womit ein „sich fortpflanzen“ unterbunden wird.

Vier genetische Quellen (Zufallsverteilung)

Das Kind erhält seine Gene aus vier verschiedenen Quellen aufgrund der Rekombination der Gene zweier Organismen im Zuge der Meiose.

Epigenetische Reprogrammierung

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums wird im Zuge der epigenetischen Reprogrammierung direkt nach seinem Eintritt in die Eizelle größtenteils demethyliert.

Zelltypen (Epigenetik)

Der menschliche Organismus besteht aus über zweihundert verschiedenen Zelltypen, wozu auch die Eizelle gehört und nur aus dem Zelltypus Eizelle kann ein neuer Organismus erwachsen.

Der Mann gibt seine Gene weiter

Das Spermium wandert vom männlichen Organismus in den weiblichen Organismus und die Gene des Spermiums werden der Eizelle übergeben. Die Eizelle dagegen tut nichts dergleichen. Der Mann pflanzt seine Gene fort, die Frau jedoch nicht. Denn das Spermium wird mit dem Mann gleichgesetzt, da bei der Befruchtung der Eizelle durch das Spermium der Mann ein Kind zeugt. Somit muss die Eizelle mit der Frau gleichgesetzt werden und die Eizelle gibt ihre Gene nicht weiter, was übersetzt bedeutet, dass die Frau sich nicht fortpflanzt.

Zelltheorie und Zellteilung

Der Mensch besteht aus Zellen und jede Zelle stammt aus einer Zellteilung. Die Fortpflanzung des Menschen wird von einer je einzelnen Zelle getätigt und die Reproduktion des Menschen teilt sich in die je einzelnen Reproduktionen der Zellen auf.

Fortpflanzung des Virus (Wirtszelle)

Die Wirtszelle produziert die neuen Viren und gibt ihnen die Gene des Virus weiter. Die neuen Viren bestehen gänzlich aus der Materie der Wirtszelle. Die Wirtszelle pflanzt das Virus fort und nicht das Virus sich selbst.

Erbinformation (Kopie der Gene)

Der genetische Inhalt einer Zelle wird nicht weiter gegeben, sondern nur ihre jeweilige Kopie im Zuge der Zellteilung.

Materie und Energie

Das Genom liefert weder Materie noch Energie.

Gehalt an Informationen

Die genetischen Informationen beziehen sich ausschließlich auf Moleküle, welche allesamt in und von der Zelle hergestellt werden.

Befruchtungshügel, Plasmogamie, Phagozytose

Das Spermium wird von der Eizelle aktiv mittels der Phagozytose aufgenommen. Dieser Vorgang beginnt mit dem Befruchtungshügel der Eizelle, dem die Plasmogamie und die Phagozytose direkt folgt.

Oogenese, Spermatogenese

Die Eizelle (+Oogenese) ist mit dem Spermium (+Spermatogenese) nicht vergleichbar. Einzig der genetische Inhalt ist vergleichbar, allerdings nicht bei der Zeugung eines Sohnes.

Sinn und Zweck (genetische Variation)

Der Sinn und Zweck der genetischen Fortpflanzung ist die Erstellung einer genetischen Variation und nicht eine Fortpflanzung oder Vererbung der beteiligten Organismen.

Zellprozesse

Das Genom kann keinen Vorgang aus sich selbst heraus tätigen. Alle genetischen Vorgänge sind Prozesse einer Zelle.

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist mit Protaminmolekülen versetzt, womit eine hohe Dichte des DNA Moleküls ermöglicht wird. In diesem Zustand ist jedoch der haploide Chromosomensatz des Spermiums genetisch funktionsuntüchtig.

Das Spermium ist weder ein Same, noch eine Zelle

Das Spermium ist kein Same, da sich dieser erst aus einer befruchteten Eizelle entwickelt. Das Spermium ist auch keine Zelle, da diesem sein Zytoplasma entzogen wurde.

Unvollständiger haploider Chromosomensatz

Bei der Zeugung eines Sohnes liefert der Mann statt eines X - Chromosoms ein Y - Chromosom, obwohl sich auf dem X Chromosom einige überlebenswichtige Gene befinden.

Dysfunktionales Konzept der Vaterschaft

Minimaler Aufwand

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durch zu führen und er überlässt es einer Frau, die Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen.

Unbezahlte Mutterschaft

Die Mutterschaft (tägliches Kümmern um das Kind) wird nicht bezahlt, gilt als eine private Beschäftigung der Frau und ist sozial vereinzelt.

Unwissenheit

Die Vaterschaft erfasst nicht jedes Kind, da ein Vater nicht von sich aus weiß, dass er Vater ist.

Einzige Verpflichtung

Die einzige Verpflichtung des Mannes ist der Unterhalt, welcher sich nach seinem Einkommen richtet und nicht nach den Bedürfnissen von Mutter und Kind.

Abarbeitung

In der Ehe arbeitet die Frau den Unterhalt des Mannes ab und dieser kann auch das Niveau von Kost und Logis haben.

Kriminelle Vaterschaft

Der Mann kann auch per Vergewaltigung, Inzest, Missbrauch oder als Freier zum Vater werden.

Fluktuierende Vaterschaft

Ein Mann darf der Vater von mehreren Familien sein und er darf mehrere Familien gründen.

Freistellung der Vaterschaft

Der Mann darf sein Vatersein zum Kind verweigern oder ein bestehendes Vatersein auflösen.

Zugriffsrechte

Die Rechte des Vaters am Kind haben nicht zum Inhalt, wer sich täglich um das Kind kümmert und sind somit audrücklich Zugriffsrechte auf das Kind, welche das Kind zum Rechtsobjekt von Herrschaftsrechten degradiert.