Samstag, 16. März 2019

Alt und Neu

Wenn man im Bezug zu den Tochterzellen nach einer Zellteilung einen Anfang der genetischen Wirkungen in den Tochterzellen annimmt, dann fällt auf, dass die Tochterzellen Genprodukte enthalten, die nicht von ihrem eigenen Genom abgelesen wurden, sondern vom Genom der Mutterzelle. 

Diese Genprodukte existierten schon, ehe die Mutterzelle aus ihrem Genom zwei kopierte Versionen für ihre Tochterzellen erstellte. Diese Genprodukte sind älter als die zwei kopierten Versionen des Genoms.

Freitag, 15. März 2019

Zytoplasma

Alle genetischen Vorgänge benötigen einen ordentlichen Satz an Molekülen aus dem Zytoplasma einer Zelle. Daraus folgt zwingend, dass fortgepflanzte Gene in eine entsprechende Zelle zu übertragen sind. 

Bezüglich der Eizelle, welche die Gene der Fortpflanzung aufnimmt, ist festzustellen, dass alle Moleküle, welche für die genetischen Vorgänge notwendig sind, kein Produkt oder Folge der geschlechtlichen Fortpflanzung sind. 

Die Genprodukte im Zytoplasma der Eizelle wurden am diploiden Genom des weiblichen Organismus abgelesen und nicht an den zwei haploiden Chromosomensätzen der Fortpflanzung. 

Donnerstag, 14. März 2019

Irrtümliche Begriffe (Erbinformation, Vererbung)

Bei der Betrachtung der Zellen und ihrer genetischen Inhalte kann man die naheliegende These (Hypothese, Theorie) aufstellen, dass der Wirkradius (Reichweite der genetischen Wirkungen) eines Genoms auf die Zelle beschränkt ist, in der es sich befindet.
 
Denn die genetischen Informationen beziehen sich allesamt auf Moleküle, die in und von einer Zelle hergestellt werden und nur in einer Zelle hergestellt werden können, woraus folgt, dass die Gene ausschließlich von Zelle zu Zelle weitergegeben werden.
 
Wenn man die Gene trotz dieser Einschränkungen dennoch als Erbinformationen des mehrzelligen Organismus bezeichnet, dann sind diese die Erbinformationen der Zelle und nicht die des Organismus, indem sich die Zelle befindet.

Der Sinn und Zweck von genetischen Informationen erschließt sich uns doch nicht erst dann, wenn diese weitergegeben worden sind, zumal es bei der Zellteilung keine explizite Weitergabe der Gene gibt, da diese der gesamten Zelle gilt.
Einerseits wird die Genetik als Vererbungslehre bezeichnet, andererseits finden alle genetischen Vorgänge in einer Zelle statt und zwar bevor sie sich teilt. 

Mittwoch, 13. März 2019

Molekül Informationen

Die Gene kümmern sich um die Zellen und nicht um den Organismus, in dem sich diese Zellen befinden.

Denn die genetischen Informationen beziehen sich allesamt auf Moleküle, die in und von der Zelle hergestellt werden und nur dort hergestellt werden können.

Dienstag, 12. März 2019

Wirtsorganismus

Das Virus benötigt eine Wirtszelle und injiziert dafür seinen genetischen Inhalt in die Wirtszelle. Daraus lässt sich die These ableiten, dass es das Genom selber ist, welches eine Wirtszelle benötigt.

Wenn diese These wahr ist, dann fungiert jede Zelle als Wirtszelle ihres eigenen genetischen Inhaltes. Da jeder lebende Organismus aus Zellen besteht, die entsprechend unserer These alle als Wirtszelle fungieren, wird der Organismus zum Wirtsorganismus und das Leben selbst zum Wirtsleben degradiert.

Montag, 11. März 2019

Teilung einer Zelle

Bei einer Zellteilung wird nichts weitergegeben, zumal es dann ja auch alle Bestandteile der Zelle betrifft, die weitergegeben würden. Man sagt ja auch nicht, dass die Zellteilung in Wirklichkeit eine Zellweitergabe sei.

Neue Zellen entstehen einzig mittels einer Zellteilung und genau dieser Weg wird beschritten, wenn es zum Nachwuchs eines mehrzelligen Organismus kommt.

Wenn dann einmalig das Spermium seine Gene an die Eizelle weitergibt, kann man daraus nicht die These ableiten, dass die Gene im Allgemeinen weitergegeben würden, also auch bei einer Zellteilung.

Die Gene werden nicht weitergegeben und somit gibt es auch keine Fortpflanzung und Vererbung.

Sonntag, 10. März 2019

Vererbung

Alle genetischen Vorgänge, egal welcher Art, finden in einer Zelle statt und zwar bevor die Zelle sich teilt. Die Genetik wird jedoch als Vererbungslehre bezeichnet. Das heißt, dass die Vererbung schon abgeschlossen wird, bevor eine Vererbung stattfindet, denn dafür muss sich eine Zelle teilen.

Samstag, 9. März 2019

Replikation und Rekombination

Die semikonservative Replikation erstellt aus einem Genom zwei kopierte Versionen desselben. Das ursprüngliche Genom existiert dann nicht mehr. Beide kopierten Versionen können Mutationen tragen.

Das heißt, dass das Genom, so wie es ist, niemals in die nächste Generation übertritt.

Das gleiche passiert nämlich auch bei dem Vorgang, den wir fälschlicherweise als Fortpflanzung bezeichnen. Denn bei der Genese der Keimzellen wird das Ausgangsgenom erst semikonservativ repliziert und im weiteren Verlauf dann auch noch rekombiniert.

Das heißt, dass der Mensch, so wie er ist, niemals in die nächste Generation übertritt. 

http://www.biologie-schule.de/replikation.php

http://www.biologie-schule.de/evolutionsfaktor-rekombination.php

Freitag, 8. März 2019

Machtgefälle (Hierarchie)

Der Mensch pflanzt sich fort, indem er seine Gene in die nächste Generation überführt. Der Mensch wird also mit seinen Genen gleichgesetzt.

Diese Gleichsetzung von Mensch und Genen hat allerdings eine eindeutige Hierarchie, da der Mann durch die Überführung der Gene zum Vater wird und sich dadurch Rechte auf das Produkt der Fortpflanzung erwirbt.

Das heißt, dass diese Gleichsetzung von Mensch und Genen nur in eine Richtung gilt. Der Mensch wird mit den Genen gleichgesetzt, aber nicht die Gene mit dem Menschen. Nicht die Gene sind also entscheidend, sondern der Organismus, von dem diese Gene kommen.

Der naheliegende Einwand, dass von unseren Ahnen nur die Gene übrig geblieben sind und somit die Gleichsetzung genau in die entgegengesetzte Richtung gelten muss, wird nicht einmal erwähnt.

Donnerstag, 7. März 2019

Offensichtlich und eindeutig

Der Bezug der Mutter zum Kind stand aufgrund von Schwangerschaft und Geburt in allen menschlichen Epochen nie in Frage und benötigt auch keinen Verweis darauf, dass das Kind ihre Gene hätte.

Auf der anderen Seite ist jedoch nicht jedes Kind seinem Vater ähnlich und die Begründung, warum das Kind dennoch einen Vater hat, findet jenseits irgendeiner Wahrnehmung statt und gründet sich auf ein Makromolekül (DNA).

Die gesamte anhängige Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung bezieht sich einzig auf die Begründung der Vaterschaft, die trotzdem nicht offensichtlich und eindeutig wird.

Wir diskutieren etwas endlos, was eigentlich nicht diskutierbar ist.